
Der Begriff Inselanlagen hat sich in der letzten Zeit im Bereich der PV-Technik weitgehend etabliert. Man versteht darunter im Wesentlichen eine Anlage zur Stromerzeugung, mit der man sich selbst versorgt. Die Grundlage zur Errichtung solcher Anlagen bildet die nicht vorhandene Möglichkeit sich in ein öffentliches Stromnetz einklinken zu können, was zum Beispiel bei Berghütten oder auf Booten der Fall sein kann. Dazu werden im Wesentlichen ein Solargenerator, ein Anschlusskasten, ein Wechselrichter, ein Laderegler und ein Akku benötigt, sodass man die gewonnene Energie speichern kann. Bei Bedarf kann man dann auf sie zurückgreifen.
Wer die Errichtung einer solchen Inselanlage plant, der muss sich zunächst überlegen, wie viel Strom verbraucht werden wird. Zum Beispiel wird bei Freizeit- und Ferieneinrichtungen in der Regel nur saisonal Strom benötigt. Die Häufigkeit der Nutzung der Anlage zeigt sich also zusammenhängend mit der benötigten Menge an Energie. Auch die Sonne darf natürlich nicht außer Acht gelassen werden, da sie gerade in den Wintermonaten eher zurückhaltend ist.
Hat man bei seinem abgelegenen Feriendomizil zum Beispiel eine Inselanlage installiert, so empfiehlt es sich zu solche Tätigkeiten wie das Kochen, dennoch Gas zu verwenden um den Strom bestmöglich zu sparen.